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Besuch im Gipsstollen

Am Montag, den 8. Juli unternahm die Klasse 4b passend zum Sachunterrichtsthema „Forchtenberg“ mit ihrer Lehrerin Frau Kaiser und Frau Herold als Begleitung einen Lerngang in den Gipsstollen.

Der Besitzer, Herr Bühler, führte uns zuerst durch den langen Stollengang, der erst während des 2.Weltkrieges gebaut worden war, in die großen Räume, die schon früher durch den Gipsabbau entstanden waren.

Zum Glück hatten alle eine warme Jacke angezogen, denn im Stollen betrug die Temperatur nur 10°Celsius.

Als Zeitzeuge konnte Herr Bühler viele Fakten und Begebenheiten aus erster Hand berichten. So wurde während des zweiten Weltkrieges das NSU-Werk aus Neckarsulm in den Stollen verlegt. Zu diesem Zweck hatte man den Stollengang gebaut. Italiener mussten dort arbeiten. Er erzählte auch, dass gegen Ende des Krieges, als Forchtenberg von der anderen Kocherseite beschossen wurde,   800 Menschen im Stollen Zuflucht gesucht und einige Tage dort verbracht hatten. Dadurch wurden wahrscheinlich viele Menschenleben gerettet.

Außerdem erfuhren wir noch wie mühsam früher der Gipsabbau mit Bohrer, Hammer und Meißel war. Als Erinnerung durfte jeder noch ein paar Gipssteine mitnehmen.

Ein großer Dank an Herrn Bühler! Dies war für alle ein Vormittag mit unvergesslichen Eindrücken!

Eltern-Kind-Projekt

an der Geschwister-Scholl-Schule Forchtenberg

„Wir verschönern unsere Spielzeugausleihe“ war das Motto.

Wir hatten die Idee zur kindgerechten Gestaltung des (tristen) Schulhofes. Einige neue Möbel wurden angeschafft und das Eltern- Kind- Projekt ins Leben gerufen. Nahezu 70 Personen (Eltern mit ihren Kindern) folgten unserem Aufruf und werkelten am 06.07.2024 ab 08.30 Uhr, um die Spielzeugausleihe erblühen zu lassen.
Im Vorfeld halfen der Hausmeister Herr Stäckert, die Schulsozialarbeiterin Frau Kolb und Frau Baum (Mutter, Malermeisterin und Tochter der ortsansässigen Firma Sogl) die Holzhütte zu grundieren und weiß zu streichen. Firma Sogl beriet uns auch bei der Auswahl der Farben und der Bestellung derselben über ihren Großhändler. Die Klassenlehrerinnen besprachen mit ihren Klassen was sie malen möchten, sodass alle Kinder gleich loslegen konnten.

Rückblick:

Anfänglich befand sich die Spielzeugausleihe innerhalb des Schulgebäudes. Nach dem Großbrand und Hochwasser 2016 und der notwendigen Teilsanierungen der Schule, fiel die Spielzeugausleihe leider weg. Unser Hausmeister, Herr Stäckert, half uns. Die jetzige Hütte war das provisorische Verkaufshäuschen der Tankstelle nach dem Hochwasser und wurde uns später geschenkt. Das war 2017. Seitdem ist das verwitterte Holzhaus unsere Spielzeugausleihe, die immer von den Viertklässlern betrieben wird.

Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen.

Frau Pikart sorgte für das leibliche Wohl und die anwesenden Lehrkräfte unterstützten die Eltern und Kinder. Besonders die Viertklässler freuten sich, sich zum Abschluss noch „verewigen“ zu können. Später wird alles lackiert.

Allen, die am Gelingen dieses Projektes ihren Anteil hatten, danke ich von Herzen.

Das nächste Projekt wartet schon. Wir freuen uns schon darauf.